Tausend Mal probiert… (Eintrag XXVII)

Posted in Allgemein (bzw. noch nicht zugeordnet) with tags , , , on 25. März 2010 by Shumway

Hollera zusammen,

eigentlich sollte hier nun auch ein Nachbericht über das „Blood Red Shoes“-Konzert vom Dienstag im Kölner Gloria-Theater stehen aber ich habe es mal wieder nicht geschafft, die in meinem Kopf dazu vorhandenen Zeilen über meine Finger hier in dieses Blog fließen zu lassen.
Ich hoffe, ich werde dies nachholen und mich mit der jetzigen Ankündigung etwas unter Druck setzen, dieser Ankündigung auch Worte folgen zu lassen.

Bevor ich allerdings endlich wieder anfange Texte zu verfassen, welche die 140-Zeichengrenze locker überschreiten, möchte ich noch etwas loswerden (was mich dann auch wieder gekonnt mit einer leicht gestellt wirkenden Überleitung zum Titel dieses Artikels zurückbringt).
OK, der Titel ist vielleicht ein wenig irreführend, vor allem, da es sich nur um die Hälfte von tausend Malen handelt.

Es tut mir leid. Ehrlich!

Rund 500 Besuche und ebenso viele aufgerufene Artikel.

Ich möchte mich bei allen Lesern dieses Blogs entschuldigen, sowohl bei den neuen Erstbesuchern, die verwundert feststellen müssen, dass in diesem Jahr noch kein einziger Artikel von mir verfasst und veröffentlicht worden ist als auch (und vor allem) bei den wenigen regelmäßigen Besuchern und Abonnenten, die trotz eines Quartals ohne Änderungen im stetigen Turnus Interesse zeigen, den Weg hierher auf sich nehmen und dann (eventuell verwirrt oder gar enttäuscht) wieder weiterziehen müssen.
Auch wenn es sich hierbei um ein kleines Logbuch mit überschaubar wenigen Einträgen handelt und ich die ganzen Zeilen hier auch hauptsächlich für mich tippsel, fühle ich mich ein bisschen verantwortlich gegenüber den Leuten, die hin und wieder hier reinschnuppern.
Ich versuche, mich daher zu bessern und das Blog hier nicht noch einmal fast 3 Monate lang brach liegen zu lassen.

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ein sich mit diesem Artikel zurückmeldender und sich für weitere Einträge vor sich selber und den hier Lesenden motivierender Ausserirdischer

Mein erster Jahresrückblick (Eintrag XXVI)

Posted in Hölzernes Allerlei with tags , , on 31. Dezember 2009 by Shumway

Hollera zusammen,

auch wenn Großmama Shumway zu sagen pflegte „Schaue nie zurück, Du ersparst Dir den Blick ins Chaos“ möchte ich als Fragebogenfan und kleiner Listenfanatiker und als Neuling unter den Ab-und-An-Bloggern auch mal einen Jahresrückblick veröffentlichen.

Here we go:

1. Zugenommen oder abgenommen?

Mit einigen kleineren Schwankungen ein wenig zugelegt im Vergleich zum letzten Jahr

2. Haare länger oder kürzer?

Nach längerer Zeit der langen Haare und eintretender Langeweile ob der Frisur musste der Zopf mal wieder ab und einer Kurzhaarfrisur weichen.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Unverändert, sowohl was die Sehstärke als auch die kurzsichtige Fähigkeit zur Weitsicht angeht.

4. Mehr Kohle oder weniger?

Nach einem finanziellen Katastrophenjahr zum Ende hin ein Lichtblick und versöhnlicher Jahresausklang.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?

Einfache Mathematik: Wer weniger hat, kann nicht mehr ausgeben.

6. Mehr bewegt oder weniger?

Alles in allem faul mit guten Tendenzen, der Faulheit ab und an eins auszuwischen (Fahrradfahren im Sommer und allgemein auch schon einmal längere Strecken (auch ohne Ziel) zu Fuß zurückgelegt.

7. Der hirnrissigste Plan?

Bei -17 Grad mit dem Auto knapp 75km zum Einkaufen über die Grenze zu fahren.

8. Die gefährlichste Unternehmung?

Das Betreten mehrerer Kinderspielplatzgerätschaften ohne ein vorher absolviertes Aufwärmprogramm.

9. Der beste Sex?

Der, bei dem noch eine weitere Person beteiligt war.

10. Die teuerste Anschaffung?

Ich geh nicht anschaffen und da ich kein Geld hatte, mir großartig etwas teures zu gönnen war wohl die Summe der durchgeführten Autoreparaturen das Unternehmen 2009, was am meisten Kohle verschlungen hat.

11. Das leckerste Essen?

Eine ganze Menge an selber zubereiteten Köstlichkeiten gab es dieses Jahr, von denen die Gerichte, die man nicht alleine fabriziert hat am leckersten waren. Auzugsweise zu nennen wären da ein Red Snapper, selbstgemachte Eintöpfe, Chicken Drum Sticks und noch vieles vieles mehr

12. Das beeindruckendste Buch?

Am meisten beeindruckend fand ich, dass ich vor allem zu Beginn des Jahres sehr viel Zeit mit Lesen verbringen konnte. Sehr positiv in Erinnerung ist mir die 4-teilige Saga „Das Geheimnis der großen Schwerter“ von Ted Williams geblieben, weil es dieser Autor im Gegensatz zum vielgelobten Tolkien auch bei einem Epos von 4.000 Seiten schafft, eine spannende Story aufzubauen und ohne Längen zu Ende zu führen.

13. Der ergreifendste Film?

Nicht ergreifend aber herausragend als Seherlebnis war Coraline als 3D-Version, da ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Spezialbrille beim Schauen eines Film getragen habe.

14. Die beste CD?

Auch 2009 kam nichts an die genialen Alben von TOOL heran. Aufgrund finanzieller Engpässe und kritischer Meinung zu neuen Veröffentlichungen gab es eh keine neuerworbenen Tonträger.

15. Das schönste Konzert?

Das Area 4-Festival, dem ich hier eine eigene Kategorie gewidmet habe.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?

Arbeitssuche und sinnlosem Zeitvertreiben (Twittern, Zocken, Schlafen, etc).

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?

denjenigen, die vor allem an den Wochenenden Zeit für mich hatten und diese gemeinsam mit mir verbracht haben.

18. Vorherrschendes Gefühl 2009?

Langsam wird es wirklich Zeit, dass sich etwas tut.

19. 2009 zum ersten Mal getan?

  • mich arbeitssuchend gemeldet. Ganz und gar nicht schön.
  • mich beim Arbeitsamt wieder abgemeldet (Das war hingegen richtig schön)

20. 2009 nach langer Zeit wieder getan?

  • Leute getroffen, die schon fast aus dem Dunstkreis verschwunden waren.
  • Eine neue Internetsucht (Twitter) entdeckt.
  • Geld gespart

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

  • Monate ohne vernünftiges Einkommen
  • Bevormundung und Paranoia durch Vater Staat (Impfpflicht, Antiraucher-Kampagnen, Freiheitseinschränkung im Namen der Sicherheit, Alkoholaussschankverbot in Tankstellen, etc.  etc.)
  • TüV-Termin fürs Auto

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Ich. Diverse Arbeitgeber habe ich versucht, von mir zu überzeugen und letzten Endes hat mich dann auch endlich jemand verstanden.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ich bin nicht gut darin, Geschenke zu machen, schon eher liegen mir einige Kleinigkeiten  und winzige Aufmerksamkeiten. Genrell kann sowieso nur die beschenkte Person kann sagen, ob dass was ich verschenkt habe, schön war oder nicht.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Mir wurden in diesem Jahr eine ganze Menge schöne Geschenke gemacht, dass ich keines nun explizit herauspicken möchte, wobei sich die selbstgemachten Geschenke doch eine extra Erwähnung verdient haben. Allerdings ist das schönste Geschenk (ein immaterielles), dass mir jemand die Möglichkeit gegeben hat, immer noch so zu sein, wie ich bin.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Könnten Sie es einrichten, dass Sie am Montag bei uns anfangen?“

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

*ditsch*

27. 2009 war mit einem Wort …?

bescheiden

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Das neue Jahr kann nur besser werden oder zumindest so gut bleiben, wie das alte aufgehört hat. In diesem Sinne, lesen wir uns hier nach dem Jahreswechsel wieder.

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ein sich ohne besonderen Vorsätze fürs neue Jahr von allen Mitlesern verabschiedender und sich schon auf die Wiedersehensfeier im nächsten Jahr freuender Ausserirdischer

Geschenke einpacken – Der Versuch einer Twitkrit (Eintrag XXV)

Posted in rechtsfreier Raum with tags , , , on 26. Dezember 2009 by Shumway

Hollera zusamen,

ich weiß. Schon wieder ein Artikel über Twitter (für einige ist das Bloggen über Twitter vergleichbar mit dem Schreiben einer MMS über eine gelesene SMS) aber es gab zum Thema „Geschenke einpacken“ einfach zu viele Tweets, die den gleichen Tenor hatten und die ich gerne einmal in Form einer Twitkrit vorstellen möchte:

Wie jedes Jahr im Kalender fest verankert nähert sich in der letzten Dezember Hälfte das Weihnachtsfest. Was schon in den Supermärkten ab Ende August mit dem Verkauf von Lebkuchen und Spekulatius beginnt, mit dem Geruch von Glühwein, Crêpes und Holzspänen dann ab Ende November auf zahlreichen Weihnachtsmärkten weitergeht und nach verschwitzten, stressigen Einkaufstouren durch überfüllte Innenstädte kurz vor dem eigentlichen Fest seinem Finale entgegenstrebt.

Wer seine Liebsten beschenken möchte (egal ob mit selbst gebasteltem, gekauftem oder bestelltem Hab und Gut) steht, sofern er beim Einkaufen nicht so schlau gewesen ist, sich diese Arbeit von fachkundigem Personal abnehmen zu lassen, kurz vor dem Ende – der Bescherung – vor allem als männlicher Vertreter vor dem Geschenkeinpackmonster; einem nahezu unüberwindbaren Endgegner, vor dem ich Euch im Folgenden warnen möchte, damit es keiner auf die Idee kommt, dieses Untier zu unterschätzen.

Ich selber bin mittlerweile überzeugt, dass zum ordnungsgemäßen Verpacken von Geschenken ein besonderes Gen oder zumindest ein Enzym im Körper vorhanden sein muss, um diese körperliche Schwerstarbeit bewältigen zu können (und die Erfahrung zeigt, dass meistens die weiblichen Vertreter der Spezies Mensch diese Veranlagung im Blut haben).

Da Twitter von sehr vielen Leuten gerne benutzt wird, um die alltäglichen Dramen und Ereignisse der Welt (oder zumindest dem persönlichen Gefolge) mitzuteilen, hat es auch zum Thema „Wie verpacke ich ein Geschenk“ einige interessante Beobachtungen gegeben, die uns allen eine Lehre sein könnten.

Meinereiner hat einfach das Ergebnis der Tesafilm- Geschenkpapier-Orgie als Kunst deklariert und mal rundgefragt, wie die anderen es mit dem Aufhübschen der Präsente so handhaben:

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In Bonn gibt es männliche Mitbürger wie den Herrn PlanC_, die beim Einpacken unweigerlich an Kunst denken auch wenn diese nicht als Vergleich zur Hervorhebung der eigenen gestalterischen Fähigkeiten herangezogen wird:

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DerClemens ist ein weiterer männlicher Zeitgenosse, welcher sich Gedanken um die technischen und normativen Gegebenheiten, die dem Vorgang des Einpackens zu Grunde liegen macht und darüber hinaus wertvolle Tipps bereithält, was zu beachten ist, wenn man dem Beschenkten wirklich eine Freude machen will:

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    Da es anscheinend wirklich von Nöten ist, hier noch ein weiterer Hinweis von DaggyO , wie man als Einpack-Legastheniker nicht nur ein optisch ansprechendes, sondern auch noch ein praktisches Ergebnis erzielt:

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    Aber nicht nur die männlichen Repräsentanten der Spezies Mensch plagen sich mit dem vorweihnachtlichen Stress mit Papier, Schleife, Tesafilm und Schere herum. Die handwerklich begabte n303n hat für uns alle auch drei hilfreiche Anmerkungen parat:

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    Aber bevor Ihr nun alle denkt, dass Ihr für das nächste Mal gewappnet seid, alles über die Tücken und Fallstricke des Geschenkeverpackens wisst und der Meinung seid, auch schon vorher Experten auf diesem heiklen Gebiet gewesen zu sein, möchte ich Euch noch folgenden Tweet von Amaot ans Herz legen, der zeigt, dass manchmal eine höhere Macht im Universum daran Schuld sein muss, dass viele Menschen – vorzugsweise männlichen Geschlechts –  lieber Geschenke unverpackt überreichen sollten:

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    Ich hoffe, Ihr zieht daraus die einzig wahre Lehre und lasst demnächst jemanden die Geschenke verpacken, der sich damit auskennt oder einfach nur ein Talent für diese knifflige Tätigkeit besitzt, denn seid gewarnt: Auch wenn bis zum nächsten Weihnachtsfest noch über 360 Tage Zeit bliebt, malträtieren uns Geburtstage, Hochzeiten, Jubiläen und andere Festlichkeiten das ganze Jahr über mit Geschenken und dem Fluch, die einpacken zu müssen.

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    ein sich nun mit einer Decke einpackender und mit Buch ins Bett packender Ausserirdischer

      Besuch der @Frauenfuss-Ausstellungseröffnung (Eintrag XXIV)

      Posted in rechtsfreier Raum with tags , , , , , , , on 15. Dezember 2009 by Shumway

      Hollera zusammen,

      nach ewiger Zeit habe ich mich endlich mal wieder durchgerugen, einen Artikel nicht nur stichpunktartig irgendwo zu vermerken oder im Kopf zu formulieren, sondern tatsächlich zu… Papier(?) oder besser gesagt zu internetfähigen Bits und Byte zu verwurschteln und nun frage ich mich, ob ich den Artikel nun auch veröffentlichen soll oder es einfach sein zu lassen. Da ich aber nach langer Zeit endlich über die größte Hürde des Bloggens für mich hinaus bin (Das sich an den Rechner setzen und den Artikel zu tippen), werd ich nun auch weitermachen.

      Die talentierte Grafik Designerin Michaela von Aichberger, die in der Twitterwelt jedem unter dem Namen @Frauenfuss bekannt ist, hat ihr anfängliches Spaßprojekt „Ich male meine Follower“ oder in für Twitter typischen verkürzten Schreibweise mit Hashtag #immf genannt soweit gebraxcht, dass sie damit nun Ausstellungen in ganz Deutschland beehrt. Nach der Premiere in Nürnberg, darf sich nun die Stadt Köln loben, für die nächsten Tage Herberge eines interessanten Internet-Kunst-Projekts zu sein.

      Den Berichten aus Nürnberg zu Folge, war die Veranstaltung dort ein voller Erfolg, also haben wir uns zu zweit auf den Weg Richtung Köln Mühlheim gemacht, um uns ein Bild von den Bildern und der Veranstaltung zu machen. In erster Linie wirklich, um die schon so oft im Netz bewunderten Bilder endlich einmal live zu sehen. Da ich selber auch das wahnsinnige Glück hatte, von der Künstlerin mit einem #immf-Portrait geehrt worden zu sein, war die Neugierde natürlich auch sehr groß, wie das mir gewidmete Bild aussieht, neben wem ich da so an der Wand hänge und ein wenig hegte ich auch die Hoffnung, die Künstlerin zu treffen und ein paar Minuten ihrer Zeit zu stehlen, um mich persönlich für die Zeichnung ihrer Vorstellung meines Twitter-Ichs zu bedanken. Das Treffen weiterer Twitterer war im Bereich des Möglichen aber im Rahmen der Veranstaltung von meiner Seite aus kein Grund mich auf den Weg dorthin zu machen.

      Als wir den Wagen vor dem Kulturbunker in einer Parklücke unter bringen konnten, der erste Schock: Einige dubiose Gestalten in glänzenden Anzügen, mit Schlips und Slippern waren dort versammelt und man stellte sich die erste bange Frage, ob man zur einer Vernissage-Eröffnung mit kaputter Jeans und T-Shirt nicht zu underdressed sei und auffallen würde wie ein bunter Hund. Nuja, als Person, die nicht von dieser Welt stammt, ist man einiges gewöhnt, was das Hervorheben und Auffallen innerhalb größerer Menschenmassen angeht, so dass man sich dann nach einer letzten Zigarette im arschkalten trockenen Kölner Wetter auf den Weg ins Innenleben des würfelförmigen Veranstaltungsgebäube begab.

      Die erste Erleichterung kam dann, als man sich dem Obergeschoss näherte und das Styling der dort im Vorraum versammelten Leute darauf schließen ließ, dass man in dem gewählten Standard-Outfit nicht auffiel wie ein bunter Hund (Da ich die dubiosen Gestalten vom Parkplatz während der Veranstaltung im 1, OG rechts nicht ein weiteres Mal gesichtet habe, denke ich, dass diese glücklicherweise für alle Anwesenden einer anderen Feierlichkeit zugehörig gewesen sind.)

      Die Aufteilung der Galerie in drei parallel angeordnete Räume mit jeweils den Seitenwänden voller wunderschön gerahmter #immf-Bilder war an sich nicht verkehrt. Jedes der zahlreich aufgehängten und herrliche gerahmten Büchlein hinter Glas kam so sehr gut zur Geltung und konnte in Ruhe begutachtet werden, wenn ich es auch befremdlich fand, dass es einige Leute für praktisch hielten, sich mit ihren Sitzgelegenheiten direkt vor die Kunstwerke zu pflanzen, so dass einem das Betrachten von Details einzelner Ausstellungsstücke nur möglich war, wenn man seine Körpermitte auf Tuchfühlung mit den Gesichtern der dort Hockenden brachte. Wer weiß, vielleicht war dies aber auch eine von mir missverstandene Weise, Kontakte zu knüpfen.

      Nach vorsichtigem Schlendern durch den ersten Raum und Sichten einiger weniger bekannter Gesichter (Ich folge bei Twitter gerade mal 100 Leuten und lese bei einigen noch quer, ohne zu folgen. Da sich diese Hundertschaft aus dem gesamten Raum unseres Landes und darüber hinaus noch aus einigen Österreichern und Leuten von Übersee zusammensetzt, ist die Chance, in Köln jemanden zu treffen, dem man folgt relativ gering und die Chance, sogar jemanden zu treffen, der gleichzeitig meine Tweets auf Twitter abonniert hat, ist noch geringer.

      Meine Hauptintention lag aber wie eingangs erwähnt nicht darin, möglichst viele Leute zu kennenzulernen, sondern eher darin, die Ausstellung an sich und somit die ausgestellten Bilder an sich aus nächster Nähe zu betrachten und einigen der auftretenden Vorlesern zu lauschen.

      Da wir um kurz vor acht angekommen waren und @dergrob gerade seinen Vortrag begonnen hatte, war eine Sichtung der im mittleren Raum (welcher mit Stühlen und Bänken ausgestattet als Vortragsraum auserkoren war) hängenden Bilder nicht möglich.

      Trotz des großen Andrangs an Publikum vor den Durchgängen und innerhalb des mittleren Raumes schafften wir eine Überquerung und landeten im dritten zu dem Zeitpunkt überraschenderweise vollkommen leeren Raum und konnten uns in Ruhe an den aufgehängten Stücken und den an den Kopfenden platzierten Sammlungen ergötzen. Da ich eine HD-Videokamera mitgenommen hatte, um ein paar der Bilder (und logischerweise mein eigenes) für das persönliche Archiv zu filmen, nutzte ich hier die Gelegenheit, dieses zu tun und bekam aber leider dank der auf den mittleren Raum zugeschnittene Akkustik von der ersten Lesung so gut wie nichts mit.

      Wovon ich auch nichts mitbekommen hatte, war der kleine Mann (Ja, ich darf klein sagen, denn Leute, die mich in puncto Körpergröße nicht überragen sind spärlich gesäht) mit der großen Kamera (Ja, die Kamera war groß und sah nach professioneller Fernsehausrüstung aus), der mich beim Filmen der Ausstellungsstücke mit seiner Kamera minutenlang verfolgte, filmte und dabei laut Augenzeugen einen missbilligen Blick aufgesetzt hatte, als würde er mich der Industriespionage verdächtigen.

      Leider konnte ich das mir gewidmete #immf-Bild auch im dritten Raum nicht entdecken, so dass ich – sollte es tatsächlich ausgestellt worden sein – wohl nur im Vortragsraum fündig werden konnte.

      Beim nochmaligen Durchqueren dieses Raumes zwecks Einlegen einer Raucherpause auf der Dachetage, schlug uns ein Mief eine recht interessante Mischung der verschiedensten Duftnoten der vielen anwesenden Leute auf relativ kleinem Raum entgegen (Meine Nase ist groß und so empfindlich, so dass sie Nahrungsmittel auf weit entfernte Distanz zu orten vermag), die mich skeptisch gegenüber dem Beisitzen der später stattfindenden Lesungen der von mir geschätzten Twitterer @vergraemer & @silenttiffy machte. Der Umstand, dass viele der Anwesenden den lecker duftenden Zwiebelkuchen noch gar nicht erst genossen hatten, trug nicht zur Linderung dieser Bedenken bei.

      Der kleine Mann mit der großen Kamera ist mir währenddessen noch mehrmals über den Weg gelaufen und jedes Mal, wenn er mich zu Gesicht bekam, bildete ich mir ein, dass sich sein zu anderen Leuten freundlicher Blick zu einer sehr skeptischen und verkniffenen Miene wandelte. Als er dann auch noch die menschenleere eiskalte Dachterasse aufsuchte, als meine Begleitung und ich gerade von einer Zigarettenpause derselbigen wieder ins Innere des Kulturbunkers eintraten, obwohl sich dort keine weitere Person aufhielt (Anscheinend sind alle anderen Raucher zur Suchtbefriedigung runter vor die Tür gegangen) geschweige denn filmisch verwertbares Material befunden hatte, war ein unbehagliches Gefühl des Verfolgtwerdens da. Vielleicht wollte er auch nur die Gelegenheit nutzen, eine Zigarette zu rauchen oder wollte sich kurz an der frischen Luft ergötzen aber das Timing zu dem Zeitpunkt war so passend, dass ich fortan leicht paranoid auf alle mir entgegengehaltenen Aufnahmegeräte reagiert habe.

      Wieder unten angekommen begann gerade das Programm von Jan-Uwe Fitz besser bekannt als Taubenvergrämer und ich versuchte halb im Durchgang zum mittlerweile proppenvollen Vortragsraum stehend ohne Chance, einen Blick auf den Protagonisten werfen zu können, wenigstens den Worten zu lauschen. Seine Episode über die Kleptopedie (der zwanghaft mit den Füßen Klauende) machte mir ziemlich schnell bewusst, dass ich diese von ihm vorgetragenen Abstrusitäten in der Twitterwelt als mehrfach täglich auftretender 140-Zeichentweet sehr schätzte (und das nach wie vor tue) sie aber in Form eines längeren Vortrags vor Publikum eher als langweilig und gestellt empfand.

      Sehr gelegen kam dann der Höhepunkt des Abends, nämlich der Moment, indem ich die Schöpferin der gesamten ausgestellten Gemälde kurz persönlich begrüßen durfte. Sie schien sichtlich erfreut, mich anzutreffen, was mich wiederum erfreute, da ich trotz der Tatsache, als Numero 185 einer ihrer mittlerweile über 250 gemalten Follower zu sein, im Prinzip nur einer von über 5.500 Leuten bin, die ihr und ihren Tweets auf Twitter folgen und innerhalb des Twitterversums auch ein nur kleines Sternchen unter vielen vielen anderen darstelle.

      Nach einem kurzen Smalltalk über die Besuchermenge erklärte sie mir, dass das zu meiner Person erdachte Gemälde im Vortragsraum direkt vorne in der Höhe des Rednerpults stand und somit momentan noch nicht zugänglich war. Nach einem kleinen verdrehten Autogramm von ihr (Sie hat mein leeres Namensschild persönlich mit meinem Nicknamen verziert) hieß es dann warten, bis man den mittleren Raum der Vernissage zum Betrachten der Bilder betreten konnte. Persönlich bedankt habe ich Trottel mich in der kurzen Zeit natürlich auch nicht, was ich aber bald nachholen möchte, ehrlich!

      Nachdem der Taubenvergrämer um 21:00 Uhr sein Programm beendet hatte, war danach – entgegen des mir bekannten Programms – eine 30-minütige Pause veranschlagt. Dies gab nun allen Beteiligten die Möglichkeit, im wahrsten Sinne des Wortes etwas Luft (oder auch etwas zu trinken, rauchen, futtern) zu holen und somit leerte sich der bis dahin stets gefüllte Raum sehr schnell und man konnte nun endlich auch mit Muße einen Blick auf die im mittleren Abschnitt aufgehangenen Bilder werfen. Dort an derselben Wand wie die drei Twitterberühmtheiten @haekelschwein, @gebenedeite und @formschub hing dann auch meine Wenigkeit. Ein Anblick, der mich dann doch ein wenig stolz hat aus der Wäsche gucken lassen, da ich mit diesem Portrait ein Teil dieser tollen Ausstellung war. Da leider sämtliche Taschen der Fotografen und deren technisches Equipment passenderweise genau an dieser Stelle geparkt waren, gestaltete sich für mich die mehrfach an diesem Abend beobachtete Standardfotografie „User direkt vor dem dazugehörigen #immf“ etwas schwierig aber mit ein wenig formvollendeter Akrobatik ging das auch über die Bühne.

      Da die Lesung von @wortmax aus seinem kürzlich veröffentlichten Buch nun nach hinten verlegt worden war, hieß der nächste von mir neugierig erwartete Programmpunkt des Abends Alexandra Tobor a.k.a. @silenttiffy, die das zweite Kapitel ihres bis jetzt noch nicht veröffentlichten (weil sich eigentlich noch gerade in der Entstehung befindenden) Buches lesen wollte / sollte / musste (trotz sichtlicher Angeschlagenheit durch vorhergegangene Erkältung der Atemwege).

      Sehr amüsiert und wenn auch mit dem dazugehörigen Grad der Verständnislosigkeit bemerkten wir, dass der größte Teil, der nun leerstehenden Sitzgelegenheiten in typisch deutscher Manier akkurat mit Jacke, Pullover oder ähnlichen Kleidungsstücken als „reserviert“ markiert worden war, so dass wir uns entschlossen, im vorderen Bereich zwei freie Stühle als Sitzgelegenheit zu nutzen (natürlich nicht, ohne uns vorher zu vergewissern, dass diese nicht doch zufällig mittels eines Badelakens gekennzeichnet waren).

      Die Lesung der „Gräfin“ war sehr gut, wenn man auch die Thematik in der ein oder anderen Form bereits öfters gehört hatte, war der auf Twitter auch oftmals durchblitzende Schreib- und Erzählstil der Vorleserin dermaßen gut, dass ich gerne konzentrierter und aufmerksamer zugehört hätte. Der Konjunktiv an dieser Stelle verrät es bereits, dass dies nicht so einfach machbar war, denn die geballte offizielle und private Pressefront inklusive des kleinen Mannes mit der großen Kamera stand mit kompletter Ausrüstung bewaffnet strategisch gut positioniert hinter der Vortragenden und filmte, knipste, zoomte und blitzte immer wieder in Richtung Publikum. Dazu kamen noch die obligatorischen privaten Kameras, so dass wir uns zeitweise vorkamen, als wären wir und nicht die Ausstellung oder die in dem Moment vor dem Publikum sitzende @silenttiffy die Hauptattraktion.

      Obwohl das Programm zu dem Zeitpunkt noch nicht zu Ende war, ging es erst einmal raus aus diesem „Presseraum“ in den Ausstellungsraum Numero Uno Dort habe ich noch einen der wenigen Leute erkannt, von dem ich weiß, dass er meine Wenigkeit aus dem Twitterkosmos kennt und dessen Tweets ich auch immer mit Interesse lese. Nach einem kurzen Plausch mit dem für seine Panoramabilder bekannten @joshvonstaudach haben meine Begleitung und ich dann beschlossen, den Rest des Abends lieber in entspannter, kamera- und twitterloser Atmosphäre zu verbringen.

      Die Ausstellung gastiert ja noch länger in Köln und nächsten Sonntag, wenn als Programm das Malen für Kinder ansteht, werde ich zusammen mit meiner Kleenen auch nochmals die supernette Michaela von Aichberger und ihre tolle Ausstellung in Ruhe (sofern der Wirbelwind uns die Ruhe dazu lässt) besuchen.

      Mein Fazit:

      • eine sehr tolle Ausstellung mit einer wahnsinnig sympathischen Künstlerin.
      • ein sehr interessantes Rahmenprogramm, dem ich gerne mehr Aufmerksamkeit geschenkt hätte.
      • eine bunte Mischung aus normalen, komischen, interessanten und seltsamen Menschen.
      • eine Vernissage, bei der nicht die Kunst sondern die Besucher ein zentraler Bestandteil waren (was mich ein wenig irritiert aber nicht verwundert hat).
      • eine übernatürlich große Menge an Fotografen, Kameras und Leuten die unentwegt Bildern der Besucher anstatt der tollen Kunstwerke gemacht haben (welche der Grund für das frühzeitige Verlassen der Ausstellungsveranstaltung war)
      • die generelle Feststellung, dass Twitter zwar süchtig macht aber ich an einer Twitter-Community nur rudimentäres Interesse habe bzw. es meiner Ansicht nach für Twitter aufgrund der Vielfalt seiner User im Gegensatz zu vielen bereits gemachten Erfahrungen mit Chats, Foren und Browsergames in meinen Augen gar keine richtige Community geben kann und somit auch weder Zugehörigkeits- noch Ausgrenzungsgefühl.

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      Ein sich mit einem Erfahrungsbericht nach längerer Blogabstinenz mal wieder hier geäußert habender und dies zukünftig wieder ein wenig regelmäßiger vorhabender Ausserirdischer

      Beantwortung des Fragebogens für Männer (Eintrag XXIII)

      Posted in Hölzernes Allerlei with tags , on 19. Oktober 2009 by Shumway

      Hollera zusammen,

      ich habe ein Faible für Fragebögen jedweder Art, daher hab ich diesen hier von der hochwohlgeborenen (Nein, nein, ich bin nicht darauf hingewiesen worden, dieses Wort zu verwenden *fg) Sophia Mandelbaum (bei Twitter auch als Mlle Amandier bekannt) einfach hierher transferiert und einen eigenen Blogartikel aus ihren Fragen und meinen Antworten dazu erstellt.
      Die in den Klammern und in Kursivschrift hervorgehobenen vorhandenen Anmerkungen zu den einzelnen Fragen stammen trotz meines bekannten Klammernfimmels diesmal logischerweise nicht von mir, sondern sind von der geschätzten Verfasserin gemachte Zusatzinformationen zu den einzelnen Themengebieten, welche ich nun in den folgenden Abschnitten beantworten werde:

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      1. Die erste Auslese

      • Findest du kochen/ stricken/ backen Frauensache? (Dann werden wir in Fetzen und unter Magenkrämpfen sterben müssen.)

      Ich finde, dass nur derjenige diese Tätigkeiten ausüben sollte, der dazu ein Mindestmaß an Talent besitzt, wobei gemeinsame Back- und Kochsitzungen auch bei weniger vorhandenem Talent recht spaßig sein können (vorausgesetzt, man hat für den Notfall die Telefonnummer eines Bringdienstes oder ein passables Restaurant respektive eine nicht untierverseuchte Imbissbude in der Nähe).

      • Findest du Bücher lesen anstrengend und guckst dir lieber die Verfilmungen an? Oder lieber noch Filme, bei denen es nicht mal Bücher ZUM Film gibt? (Rambo vielleicht oder Transporter 3? Entschuldige, ich muss kurz meinen Kopf gegen die Wand schlagen)

      Ja, Bücher lesen ist anstrengend, da ich meist nicht aufhören kann, sobald ich angefangen habe (Hierzu gibt es auch einen gleichnamigen Artikel hier im Logbuch).

      • Kannst du es nicht ertragen, wenn frau deinen Musikgeschmack scheiße findet? („Wenn dir das nicht gefällt, bist du wohl nicht besonders musikalisch und beherrschst sicher auch kein Instrument?“)

      Allerdings, ist dies ein Punkt, an dem ich keine platte Kritik vertrage. Ich bin selber recht breit gefächert, was meinen Musikgeschmack angeht, bin aber bei der Wahl von Tonträgern, die es zu meinem Ohr schaffen, trotzdem sehr wählerisch. Dass man geschmacklich nicht auf der gleichen Wellenlänge liegen kann, ist selbstverständlich und dass viele Leute mit einigen der von mir geschätzten Künstern nichts anfangen können, ist klar. Wer aber daherkommt und meinen MusikGESCHMACK per se als ’scheiße‘ tituliert, der darf getrost dahin auswandern, wo man pangalaktische Donnergurgler zu sich nimmt oder es – wenn er sich gut anstellt – mit einer fundierten Kritik versuchen und hoffen, dass ich danach wohlgesonnener bin.

      • Bist du Sportmissionar? (Ich fange nicht damit an, ehe die Cellulite mit mir angefangen hat!)

      Sport? Äh… ja. Da war mal was (Mit Betonung auf ‚war‘) und ob je wieder da was sein wird, hängt davon ab, ob ich es jemals schaffen werde, das Rudel (oder sagt man in dem Fall die Rotte?) Schweinehunde zu überlisten.

      • Bist du ein Freund der knappen Sätze, die du gern mit leeren Zeilen streckst?

      Eigentlich schon, sonst würde ich nicht so viel twittern. Ansonsten könnten vielleicht die Artikel in dieses Blogs oder die darin verwendeten längeren Wortketten zwischen den einzelnen Satzschlusszeichen darauf hindeuten, dass es durchaus schon einmal vorkommen kann, dass ich mich gerne ein wenig wortreicher ausdrücke. Ob diese Zeilen leer sind, darf jeder Leser der Satzkonstruktionen selber beurteilen.

      • Bekommst du bei intellektuell angehauchten Diskussionen explosive Durchfälle?

      Höchstens geistiger Art, wenn ich mich in ein Thema zu sehr verbeiße.

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      2. Der geistige Gesundheitszustand

      • Kannst du dich an deine Kindheit erinnern? (Alter und Gedächtnisleistung einschätzen; massive Traumata ausschließen)

      Das kann ich sehr gut und mache ich ab und an sehr gerne.

      • Wenn ja: Hast du ein oder mehrere Tiere (Insekten und Spinnen ausgenommen) bewusst getötet? Und dabei ein Lustgefühl verspürt? (Anders formuliert: Taugst du als Axtmörder?)

      Auf Anhieb fallen mir da nur Fische ein, die aufgrund der später geplanten Nahrungsaufnahme ihrem Lebendzustand adé sagen mussten. Das Lustgefühl war damals wohl eher die Vorfreude auf ein leckeres Abendessen (Die Kindheitsepisode mit dem Huhn bei meinem Großonkel auf dem Land und der Axt und dem kopflosen Herumrennen des Getiers nebst späterer Verspeisung lasse ich auf einen erneuten Blick auf den Klammerntext der Frage an dieser Stelle besser aus).

      • Hast du deine Mutter dazu überreden wollen, mit dir Zungenküsse zu üben? (Hashtag Ödipus)

      Küssen an sich und mit Zunge ist schon eklig genug, oder nicht? Den weiteren Gedankengang zu dieser Frage spare ich mir aufgrund eines gerade verzehrten Imbisses.

      • Hast du das Geschlechtsteil deines Vaters immer mit einem gewissen Missmut betrachtet? (Hashtag Ödipus, Teil II)

      Ööhm… Nö?!?

      • Ist das Einzige, was dich zum Weinen bringt, ein gutes Chili?

      Zwiebeln sind auch nicht zu verachten und Tränengas oder Insekten im Auge eigen sich ebenso hervorragend.

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      3. Resthürdenaufbau

      • Bist du ein Naturfanatiker? („Alles, was draußen wächst, ist ursprünglichste Medizin! Auch die giftigen Sachen!“)

      Ich nehme die Natur wahr und kann mich ab und zu hinsichtlich des Erholungsfaktors an ihr laben. Auch schmeckt Essen aus natürlicher Umgebung besser als Fertigfraß.

      • Lehnst du Autos der Umwelt zuliebe grundsätzlich ab? (Ich habe eine Phobie vorm Zug fahren, die mir wichtiger ist als deine Ökoader. Die ich grundsätzlich aber gern voraussetze, mit freundlichen Grüßen: Ambivalenzen und Partner.)

      Ich hasse den ÖPNV und versuche derzeit nur aufgrund der vorhandenen Restgesundheit, der nicht vorhandenen Fitness und dringend notwendiger Frischluftdosen, selbst die kürzesten Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zu absolvieren.

      • Findest du, dass jeder ein Revoluzzer ist, der Strom aus dem städtischen Netz befreit?

      Strom befreien? Ich dachte, dass dies mit den neuen Gesetzen zur Käfighaltung nicht mehr erforderlich sei.

      • Saugst du Vertraulichkeiten aus anderen Leuten, ohne welche zurück geben zu wollen?

      Ich habe das vampyrhafte Verhalten hinsichtlich Intimitäten schon recht früh ad acta gelegt und bohre auch nicht einem inneren Zwang folgend nach. Jedoch scheint es, dass gerade dieses Verhalten meinerseits bei eingen Mitmenschen dazu führt, dass sie Vertraulichkeiten an mich weitergeben. Ich behandle diese jedoch dem Namen entsprechend mit Bedacht. Die eigenen Vertraulichkeiten gebe ich nur an diejenigen ab, die sie interessieren und die meiner Meinung nach auch qualifiziert genug sind, damit umzugehen.

      • Musst du ständig über Politik diskutieren? („Europa kann nur da sein, wo es auch Diätmarzipan gibt!“)

      Ich bin – Im Gegensatz zum weiten Teilen aus dem Gebiet der Rockmusik – kein Freund von politschen Themen, da mir zumeist das oftmals vorausgesetzte Detailwissen fehlt. Sollte ich jedoch vor die Wahl gestellt werden, ob ich lieber Boulevardfernsehen schaue oder mich auf ein politisches Gespräch einlasse, ziehe ich die Form der verbalen Kommunikation der Form der seichten aber schauerlichen Berieselung vor.

      • Findest du mich toll, so, wie ich bin, oder wärst wenigstens bereit und solvent genug, die SchönheitsOP zu finanzieren?

      Dies ist eine Frage, die ich nicht beantworten kann, da ich die fragenstellende Person noch nie zu Gesicht bekommen habe und so solvent, dass ich kein Problem damit hätte, eine Schönheitsoperation zu finanzieren bin ich mit Sicherheit nicht.

      .

      ein sich nach diesem Fragebogenausflug wieder den weitaus sinnloseren Beschäftigungen widmender Ausserirdischer

      Freitagsfüller 16. Okt. 2009 – (Eintrag XXII)

      Posted in Allgemein (bzw. noch nicht zugeordnet) with tags , on 16. Oktober 2009 by Shumway

      Hollera zusammen,

      Freitag, dass heißt auch heute wieder den vorausgefüllten Text der lieben Barbara mit eigenen Inhalten ergänzen.
      Das ganze nennt sich auch diesmal Freitagsfüller.
      Da es dazu sonst nichts mehr zu sagen gibt… hier nun der dieswöchige Text:

      • Bitte tu dir keinen Zwang an und Lese auch die anderen Artikel des Logbuchs.
      • Wenn ich vergesse, dass man besser mit den Augen als mit der Nase den Frischgrad von Lebensmitteln überprüft, muss ich manchmal einfach dran riechen.
      • Ich koche am liebsten nicht alleine.
      • Schokolade ist etwas, wovon ich nicht genug bekommen kann.
      • Das ist genau das, was ich jetzt nicht mehr im Haus habe (Sucht, Sucht, Sucht…).
      • Wenn ich höre, was sich für grausame Musik in den Charts tummelt, denke ich meistens, was soll denn das?
      • Was das Wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf einen weiteren Freitagsfüller, der online geht und mein Bettchen, morgen habe ich nocht nichts geplant und Sonntag möchte ich einfach nur, dass es nicht regnet und nicht allzu kalt ist!

      Den Spruch, dass schon wieder ne Woche vorbei ist, kann ich mir glaube ich auch langsam mal sparen.

      ein sich nun auch bald schon bettfertig machen gehender und noch ein wenig Hörbuch genießen werdender Ausserirdischer

      Twitterjuwelen – meine Favoriten – Teil 2 (Eintrag XXI)

      Posted in rechtsfreier Raum with tags , , on 15. Oktober 2009 by Shumway

      Hollera zusammen

      Nach längerer Zeit, wollte ich noch einmal ein paar Highlights aus meinen Twitterfavoriten hier festhalten.

      Wer Twitter nicht kennt und / oder weitere (ältere) Highlights lesen will, der möge zuerst hier nachlesen.

      Noch einige Bemerkungen vorweg.

      Die einzelnen Tweets dieser Sammlung sind allesamt aus dem Monat Juli ’09 oder noch älter.

      Da es gerade aus dem Bereich Alltagsbeobachtungen sehr viele Tweets (die auch komplett jünger als August ’09 sind) vieler unterschiedlicher Twitterer in meiner Liste vorhanden sind, habe ich diesen Bereich diesmal komplett weggelassen (klingt logisch, oder?), um ihm baldigst einen eigenen Blogartikel zu widmen (Jetzt klingt es aber wirklich logisch, oder? Oder?).

      Auch ohne die (älteren) Alltagsgeschichten und ohne die aktuellen 140-Zeichen-Geschichten in meiner Favoritenliste sind es diesmal weitaus mehr Zeilen als bei der Juwelenschau Teil1. Darum habe ich mich nicht auf 50 einzelne Geistesblitze beschränkt, sondern die meiner Meinung nach würdigsten Tweets aus dem Zeitabschnitt bis zum 01. August diesen Jahres (passend zu den hier vorgestellten Kategorien) von 50 verschiedenen Twitterern hier zusammengetragen.

      Wann die aktuellen Tweets der Favoriten-Liste ihren Weg hier in die Blogwelt schaffen liegt an der von mir erreichten Frequenz des Erstellens neuer Artikel.

      Getwitter über Twitter

      • Glotzen Eure Freunde eigentlich auch immer so blöde, wenn Ihr Eure Lieblingstweets erzählt?
      • Twitter ist bloggen für Blogger mit Sehnenscheidenentzündung.
      • Die Apocalypse ist nah, @Helmut_Lotti ist auf Twitter.o_O
      • Followfriday ist übrigens der Tag, an dem man neue Follower durch Empfehlung anderer bekommt und wieder verliert, sobald man etwas twittert
      • Wieso abonnieren mich eigentlich Porno-Fakeaccounts, sobald ich Gedichte verlinke? Ich bin gerade zartfühlend, ihr WICHSER!

      • Die ganzen Wichtigtuer, die nach dem Geschäftsmodell von Twitter fragen, sollen mir erstmal das von Opel erklären.

      Skurilles

      • Ich hab Ketchup in meiner Eule.
      • Zählt eigentlich bei „Stadt Land Scheidungsgrund“ beim Buchstaben „M“ in der Kategorie „sexuelle Vorlieben“ auch „Motherfucker“?
      • Muss mir eine Nagelschere kaufen: Werde langsam zu ungelenk, um mir die Fußnägel abzukauen. #dasAlter
      • kraule gerade eine schnurrende weiße Katze auf meinem Schoß… jetzt fehlt mir nur noch ein Todesstrahlelsatellit!
      • Merke: gut ausgeprägte Cellulitedellen schaffen Stauraum für Handy und Lippenstift und machen Handtaschen überflüssig.
      • hm, soll ich dem Blinden sagen, dass ihn sein Blindenhund gerade in den U-Bahn-Tunnel führt? Oder hört er das Kichern des Tieres selbst?
      • Drückerkollonen verteilen gar keine Unarmungen. Und sobald man ne Tür umarmt auf der DRÜCKEN steht wird man schief angekuckt. Herzlos!
      • Ich habe gerade anhand einer Formel, mit der man auch die Existenz Gottes nachweisen kann, herausgefunden, dass… ach egal.
      • Diese Unterhose macht so viele Comebacks – ich habe sie Barbra Streisand getauft.
      • Erste Erfolge als Sänger-Imitator:Linkes Nasenloch zuhalten-Green Day.Rechtes Nasenloch zuhalten-Placebo.Beide-Jan Delay
      • Da flog gerade ein warzenschweingroßes Insekt an meinem Ohr vorbei. Ich glaube, es hat gewunken.
      • Als Kind dachte ich, der Mond frisst die Sterne auf, heute weiß ich, dass LSD nichts für Kinder ist.
      • Merke: Unter der Dusche sollte man nie Geige spielen – die Notenblätter werden nass!
      • I am the God of Hellfire, and I bring you…Motten????
      • Autodiebstahl wird unmöglich, wenn man nach dem Parken das Benzin absaugt und in zwei großen Plastikeimern mit sich trägt.
      • irgendwie würd ich gern time machine und meine küche zusammentüdeln. ich weiss, dass es da mal einen zustand gab.. der..
      • Mein Früchtemüslihersteller beschäftigt Trompe-l’œil-Maler, die Holzspäne in Apfelstückchen umarbeiten. Deshalb war es wohl auch so teuer.
      • „Mein Kampfname ist der Lurchwürger von Wermelskirchen“, Klaus (18) onaniert aus     Zeitmangel immer zu Speed-Metal.
      • Die 327 blauen Flecken haben weder mit Tollpatschigkeit noch SM zu tun. Das ist Camouflage, damit ich im Dunkeln im Wald nicht so leuchte.
      • Gibt es denn Tiere, die Geschirr spülen? So ein Schimpanse vielleicht. Immerhin gibt es Lawinenhunde. Geschirr ist immer, Lawine nicht.
      • Himmel gelb und die Nachbarn nageln die Fenster zu. Den Schamanengrundkurs „Regenausdruckstanz mit Südfrüchten“ habe ich wohl bestanden.
      • Habe beschlossen, 16 Jahre vor meinem Tod mit dem Rauchen anzufangen. Hoffentlich ist es nicht schon zu spät, Rauchen verkürzt ja das Leben.

      Kalauer & Wortspiel

      • „Hot Chick Dude“… ahhh Brathähnchenverkäufer!
      • Filzstift, der = Jungpolitiker
      • Passanten aus dem zweiten Stock wahllos mit Frikadellen bewerfen: Russisch Boulette.
      • Der Tod ist die Endtäuschung des Lebens
      • Es gibt unschöne Szenen, wenn man sich beim Schäfchen- versehentlich einen Wolf zählt
      • Sie nannte es die Tetris-Lektion: Du kannst es drehen und wenden wie du willst, am Ende wirst du verlieren.
      • Man weiß nicht, wo man zuerst wegschauen soll.
      • Heute habe ich Schnitzel mit Spargel und Spiralnudeln in Sahnesoße gegessen. Ich fürchte, ich bin S-süchtig.
      • Ich muss der Wahrheit immer auf die Brüste starren.
      • Dies ist ein Augenblick von hysterischer Bedeutung.
      • „drei schritte vor und zwei zurück.“ – „ist das ein vorwurf?“ – „nein, tango.“
      • betretene minen.
      • Dieses Gezerre! Erst zieht der Tee, dann drückt die Blase. Und wieder von vorne. Und wieder und wieder.
      • Wahnsinn, wie schnell die Gegenwart zur Vergangenheit wird. Da, schon wieder!
      • fee getroffen, leider schwerhörig. statt zwei millionen in kleinen scheinchen, habe ich jetzt zwei melonen und kleine schweinchen.
      • alle alphabetisch angeordnet der deutschen eines Satzes sollten Sprache Vereinfachung werden Wörter Zur
      • Hmm… „Bären auf Binden“ ist eigentlich ne ’süße Idee‘ für Camilla und die Zielgruppe jener Frauen ab 35, die Stofftiere am Rucksack haben.
      • Erste Forderung der Kuschel-Aliens nach ihrer Landung: „Bringt mich zu eurem Anfühler!“
      • Muss man jetzt eigentlich auch als Verkehrspolizist Angst haben, dass man irgendwann auf der Straße steht?
      • Sommer ist wasserlöslich.
      • Obi-Wahn.
      • Menschen mit Resignationshintergrund.
      • Den toten Vogel frisst der Wurm
      • hirn, wirf gott vom himmel!
      • Abendbrotplanung abgeschlossen. Nach all den Fleischgelagen der letzten Tage mal was vegetarisches. Nehmen jetzt Hähnchen. Frisch gepflückt.
      • genie und wahnsinn liegen dicht beieinander – und was ist, wenn sie dabei liebe machen?
      • Like a surgeon, cut for the very first mime! (Absichtlich falsch mitsingen zwecks Indenwahnsinntreiben.)
      • Yes, wee kend!
      • Heute gelernt: Die Typen die in Tarnklammotten durch die Stadt rennen um aufzufallen werden passenderweise „OxyMorons“ genannt.
      • Schöner Autofahren dank Kunstrasen.
      • Der, den ich neben mir laufen habe, erzählt mir gerade, dass er einen neben sich laufen hätte, der einen neben sich laufen hat#wasn Gedränge
      • Habe mir eine Bad Bank gekauft. Der Spiegel hing zu hoch.
      • Ich trinke regelmäßig Phosphor, um meinen Mitmenschen ein leuchtendes Vorbild zu sein.
      • Little-known fact: every time Mariah Carey sings „I’ll Be There,“ she’s talking about an all-you-can-eat buffet.
      • Mühsam ernährt mich das Eishörnchen.
      • Meine Stärken: Aufzählungen
      • Grammatik gelernt bei Yoda du hast!
      • Keine Macht dem Dogen! (altes venezianisches Protestplakat)
      • Die Hornhautraspel funktioniert trefflich, mindert aber die Sehkraft.
      • Badspiegel falsch herum aufgehängt: sehe nur meinen Hinterkopf.
      • Wenn Puppen grillen: Barbiecue.
      • Kichererbsen und Weintrauben sind voll das Emo-Gemüse bzw Obst.
      • Befinde mich in einem Kaum-Zeit-Kontinuum.
      • Nach einigen englischen Bieren fühlt man sich plötzlich richtig ale-oquent.
      • Man soll nicht pessimistisch sein. Pessimismus hilft doch sowieso nicht!
      • „Du machst doch nie Komplimente.“ „Du bist ein aufmerksamer Beobachter.“ „Dank… Hey!“
      • Die neuesten Trends aus dem Baumarkt: Brett à porter.
      • „Hände hoch oder ich näh‘ Euch Mieder!“
      • Es besser wissen und doch nicht zu ändern, ist der Weg zur dunklen Seite der Machbarkeit mein junger Praktiwan!
      • Ich stehe schon den ganzen Tag neben mir, weil es hier nur einen Stuhl gibt.
      • <aamP> ich hab meine beiden goldfische „einer“ und „zwei“ genannt <aamP> wenn einer stirbt, hab ich immer noch zwei =)) #lol #fb
      • Die großen Themen unserer Zeit: Ich, Krieg, die Krise.
      • 69 ist eine Stellung, 68 nur ’ne Haltung.
      • Krass, mein Notebook hat eine Eurovision Song Contest Taste. #esc
      • Bett ➪ Bad ➪ Bus ➪ Bahn ➪ Büro ➩ Bahn ➩ Bus ➩ Bad ➩ Bett. Bullshit.

      Politik & Wirtschaft

      • Die Verleihung des hessischen Kulturpreises für Toleranz und Dialog scheitert an Intoleranz und Unfähigkeit zum Dialog der Preisträger.
      • Jedes Mal wenn Rüttgers „unscher schpetschiefischesch Schotschialschüschtem“ sagt, sollten 9 arbeitslose Logopädinnen Jobgarantien erhalten.
      • Der Papst hat ein gebrochenes Handgelenk? Naja, so ganz ohne Frau musste er sich ja irgendwie behelfen. Man soll’s halt nicht übertreiben!
      • 80% aller Fälle von Kindessmisbrauch finden innerhalb der Familie statt. Daher sollte der Zugang zu Familien erschwert werden. #zensursula
      • Ihr werdet euch noch wünschen wir wären Politikverdrossen.
      • Wenn man die Rotation Willy Brandts im Grab nutzbar machen würde, könnte man immerhin sagen, die SPD treibt erneuerbare Energien voran.
      • Nur weil jemand ohne Zögern in eine Krise geführt hat, heißt das nicht, dass er auch einen Weg heraus kennt. #CDU #SPD

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      Anmerkung zu den ganzen Tweets:
      Wie schon zuvor, habe ich auch diesmal die Tweets hier losgelöst von ihren Verfassern aufgelistet, um einfach die Aussage, weswegen hier ein Sternchen von mir gesetzt worden ist hervorzuheben. Die Originalzitate gibt es ja nach wie vor in meinen Twitterfavoriten.

      Hier zur Vollständigkeit eine Aufzählung mit allen an diesen oben genannten Zitaten beteiligten Leuten, inklusive dem Link zu dem jeweiligen Twitteraccount:

      343max, AdamsAlexander, Amaot, ausserirdischer, bit2bit, blogwart, booldog, DaggyO, derWebarchitekt, domfah, Epitymbidia, Euphoriefetzen, fakirsessel, fancyfranz, formschub, function, gebenedeite, haekelschwein, HappySchnitzel, herr_ad, HilliKnixibix, Ingeborch, joshvonstaudach, JoSilberstein, kcpr, litchi7, minouu, Mlle_Amandier, moeffju, Ninifaye, nudelzebra, quasseltwitte, quengelexemplar, ralfheimann, rawr_it, remark, schlenzalot, ScreenOrigami, silenttiffy, Sillium, sixtus, sportsguy33, StefanOsswald, stijlroyal, stricktier, the_maki, tochtervon, Vergraemer, wiejetztaber, xbg

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      ein nun die Links der einzelnen Twitterer aktualisiert und somit diesen Post nun auch endlich freigeben könnender Ausserirdischer