Archiv für Oktober, 2009

Beantwortung des Fragebogens für Männer (Eintrag XXIII)

Posted in Hölzernes Allerlei with tags , on 19. Oktober 2009 by Shumway

Hollera zusammen,

ich habe ein Faible für Fragebögen jedweder Art, daher hab ich diesen hier von der hochwohlgeborenen (Nein, nein, ich bin nicht darauf hingewiesen worden, dieses Wort zu verwenden *fg) Sophia Mandelbaum (bei Twitter auch als Mlle Amandier bekannt) einfach hierher transferiert und einen eigenen Blogartikel aus ihren Fragen und meinen Antworten dazu erstellt.
Die in den Klammern und in Kursivschrift hervorgehobenen vorhandenen Anmerkungen zu den einzelnen Fragen stammen trotz meines bekannten Klammernfimmels diesmal logischerweise nicht von mir, sondern sind von der geschätzten Verfasserin gemachte Zusatzinformationen zu den einzelnen Themengebieten, welche ich nun in den folgenden Abschnitten beantworten werde:

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1. Die erste Auslese

  • Findest du kochen/ stricken/ backen Frauensache? (Dann werden wir in Fetzen und unter Magenkrämpfen sterben müssen.)

Ich finde, dass nur derjenige diese Tätigkeiten ausüben sollte, der dazu ein Mindestmaß an Talent besitzt, wobei gemeinsame Back- und Kochsitzungen auch bei weniger vorhandenem Talent recht spaßig sein können (vorausgesetzt, man hat für den Notfall die Telefonnummer eines Bringdienstes oder ein passables Restaurant respektive eine nicht untierverseuchte Imbissbude in der Nähe).

  • Findest du Bücher lesen anstrengend und guckst dir lieber die Verfilmungen an? Oder lieber noch Filme, bei denen es nicht mal Bücher ZUM Film gibt? (Rambo vielleicht oder Transporter 3? Entschuldige, ich muss kurz meinen Kopf gegen die Wand schlagen)

Ja, Bücher lesen ist anstrengend, da ich meist nicht aufhören kann, sobald ich angefangen habe (Hierzu gibt es auch einen gleichnamigen Artikel hier im Logbuch).

  • Kannst du es nicht ertragen, wenn frau deinen Musikgeschmack scheiße findet? („Wenn dir das nicht gefällt, bist du wohl nicht besonders musikalisch und beherrschst sicher auch kein Instrument?“)

Allerdings, ist dies ein Punkt, an dem ich keine platte Kritik vertrage. Ich bin selber recht breit gefächert, was meinen Musikgeschmack angeht, bin aber bei der Wahl von Tonträgern, die es zu meinem Ohr schaffen, trotzdem sehr wählerisch. Dass man geschmacklich nicht auf der gleichen Wellenlänge liegen kann, ist selbstverständlich und dass viele Leute mit einigen der von mir geschätzten Künstern nichts anfangen können, ist klar. Wer aber daherkommt und meinen MusikGESCHMACK per se als ’scheiße‘ tituliert, der darf getrost dahin auswandern, wo man pangalaktische Donnergurgler zu sich nimmt oder es – wenn er sich gut anstellt – mit einer fundierten Kritik versuchen und hoffen, dass ich danach wohlgesonnener bin.

  • Bist du Sportmissionar? (Ich fange nicht damit an, ehe die Cellulite mit mir angefangen hat!)

Sport? Äh… ja. Da war mal was (Mit Betonung auf ‚war‘) und ob je wieder da was sein wird, hängt davon ab, ob ich es jemals schaffen werde, das Rudel (oder sagt man in dem Fall die Rotte?) Schweinehunde zu überlisten.

  • Bist du ein Freund der knappen Sätze, die du gern mit leeren Zeilen streckst?

Eigentlich schon, sonst würde ich nicht so viel twittern. Ansonsten könnten vielleicht die Artikel in dieses Blogs oder die darin verwendeten längeren Wortketten zwischen den einzelnen Satzschlusszeichen darauf hindeuten, dass es durchaus schon einmal vorkommen kann, dass ich mich gerne ein wenig wortreicher ausdrücke. Ob diese Zeilen leer sind, darf jeder Leser der Satzkonstruktionen selber beurteilen.

  • Bekommst du bei intellektuell angehauchten Diskussionen explosive Durchfälle?

Höchstens geistiger Art, wenn ich mich in ein Thema zu sehr verbeiße.

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2. Der geistige Gesundheitszustand

  • Kannst du dich an deine Kindheit erinnern? (Alter und Gedächtnisleistung einschätzen; massive Traumata ausschließen)

Das kann ich sehr gut und mache ich ab und an sehr gerne.

  • Wenn ja: Hast du ein oder mehrere Tiere (Insekten und Spinnen ausgenommen) bewusst getötet? Und dabei ein Lustgefühl verspürt? (Anders formuliert: Taugst du als Axtmörder?)

Auf Anhieb fallen mir da nur Fische ein, die aufgrund der später geplanten Nahrungsaufnahme ihrem Lebendzustand adé sagen mussten. Das Lustgefühl war damals wohl eher die Vorfreude auf ein leckeres Abendessen (Die Kindheitsepisode mit dem Huhn bei meinem Großonkel auf dem Land und der Axt und dem kopflosen Herumrennen des Getiers nebst späterer Verspeisung lasse ich auf einen erneuten Blick auf den Klammerntext der Frage an dieser Stelle besser aus).

  • Hast du deine Mutter dazu überreden wollen, mit dir Zungenküsse zu üben? (Hashtag Ödipus)

Küssen an sich und mit Zunge ist schon eklig genug, oder nicht? Den weiteren Gedankengang zu dieser Frage spare ich mir aufgrund eines gerade verzehrten Imbisses.

  • Hast du das Geschlechtsteil deines Vaters immer mit einem gewissen Missmut betrachtet? (Hashtag Ödipus, Teil II)

Ööhm… Nö?!?

  • Ist das Einzige, was dich zum Weinen bringt, ein gutes Chili?

Zwiebeln sind auch nicht zu verachten und Tränengas oder Insekten im Auge eigen sich ebenso hervorragend.

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3. Resthürdenaufbau

  • Bist du ein Naturfanatiker? („Alles, was draußen wächst, ist ursprünglichste Medizin! Auch die giftigen Sachen!“)

Ich nehme die Natur wahr und kann mich ab und zu hinsichtlich des Erholungsfaktors an ihr laben. Auch schmeckt Essen aus natürlicher Umgebung besser als Fertigfraß.

  • Lehnst du Autos der Umwelt zuliebe grundsätzlich ab? (Ich habe eine Phobie vorm Zug fahren, die mir wichtiger ist als deine Ökoader. Die ich grundsätzlich aber gern voraussetze, mit freundlichen Grüßen: Ambivalenzen und Partner.)

Ich hasse den ÖPNV und versuche derzeit nur aufgrund der vorhandenen Restgesundheit, der nicht vorhandenen Fitness und dringend notwendiger Frischluftdosen, selbst die kürzesten Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zu absolvieren.

  • Findest du, dass jeder ein Revoluzzer ist, der Strom aus dem städtischen Netz befreit?

Strom befreien? Ich dachte, dass dies mit den neuen Gesetzen zur Käfighaltung nicht mehr erforderlich sei.

  • Saugst du Vertraulichkeiten aus anderen Leuten, ohne welche zurück geben zu wollen?

Ich habe das vampyrhafte Verhalten hinsichtlich Intimitäten schon recht früh ad acta gelegt und bohre auch nicht einem inneren Zwang folgend nach. Jedoch scheint es, dass gerade dieses Verhalten meinerseits bei eingen Mitmenschen dazu führt, dass sie Vertraulichkeiten an mich weitergeben. Ich behandle diese jedoch dem Namen entsprechend mit Bedacht. Die eigenen Vertraulichkeiten gebe ich nur an diejenigen ab, die sie interessieren und die meiner Meinung nach auch qualifiziert genug sind, damit umzugehen.

  • Musst du ständig über Politik diskutieren? („Europa kann nur da sein, wo es auch Diätmarzipan gibt!“)

Ich bin – Im Gegensatz zum weiten Teilen aus dem Gebiet der Rockmusik – kein Freund von politschen Themen, da mir zumeist das oftmals vorausgesetzte Detailwissen fehlt. Sollte ich jedoch vor die Wahl gestellt werden, ob ich lieber Boulevardfernsehen schaue oder mich auf ein politisches Gespräch einlasse, ziehe ich die Form der verbalen Kommunikation der Form der seichten aber schauerlichen Berieselung vor.

  • Findest du mich toll, so, wie ich bin, oder wärst wenigstens bereit und solvent genug, die SchönheitsOP zu finanzieren?

Dies ist eine Frage, die ich nicht beantworten kann, da ich die fragenstellende Person noch nie zu Gesicht bekommen habe und so solvent, dass ich kein Problem damit hätte, eine Schönheitsoperation zu finanzieren bin ich mit Sicherheit nicht.

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ein sich nach diesem Fragebogenausflug wieder den weitaus sinnloseren Beschäftigungen widmender Ausserirdischer

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Freitagsfüller 16. Okt. 2009 – (Eintrag XXII)

Posted in Allgemein (bzw. noch nicht zugeordnet) with tags , on 16. Oktober 2009 by Shumway

Hollera zusammen,

Freitag, dass heißt auch heute wieder den vorausgefüllten Text der lieben Barbara mit eigenen Inhalten ergänzen.
Das ganze nennt sich auch diesmal Freitagsfüller.
Da es dazu sonst nichts mehr zu sagen gibt… hier nun der dieswöchige Text:

  • Bitte tu dir keinen Zwang an und Lese auch die anderen Artikel des Logbuchs.
  • Wenn ich vergesse, dass man besser mit den Augen als mit der Nase den Frischgrad von Lebensmitteln überprüft, muss ich manchmal einfach dran riechen.
  • Ich koche am liebsten nicht alleine.
  • Schokolade ist etwas, wovon ich nicht genug bekommen kann.
  • Das ist genau das, was ich jetzt nicht mehr im Haus habe (Sucht, Sucht, Sucht…).
  • Wenn ich höre, was sich für grausame Musik in den Charts tummelt, denke ich meistens, was soll denn das?
  • Was das Wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf einen weiteren Freitagsfüller, der online geht und mein Bettchen, morgen habe ich nocht nichts geplant und Sonntag möchte ich einfach nur, dass es nicht regnet und nicht allzu kalt ist!

Den Spruch, dass schon wieder ne Woche vorbei ist, kann ich mir glaube ich auch langsam mal sparen.

ein sich nun auch bald schon bettfertig machen gehender und noch ein wenig Hörbuch genießen werdender Ausserirdischer

Twitterjuwelen – meine Favoriten – Teil 2 (Eintrag XXI)

Posted in rechtsfreier Raum with tags , , on 15. Oktober 2009 by Shumway

Hollera zusammen

Nach längerer Zeit, wollte ich noch einmal ein paar Highlights aus meinen Twitterfavoriten hier festhalten.

Wer Twitter nicht kennt und / oder weitere (ältere) Highlights lesen will, der möge zuerst hier nachlesen.

Noch einige Bemerkungen vorweg.

Die einzelnen Tweets dieser Sammlung sind allesamt aus dem Monat Juli ’09 oder noch älter.

Da es gerade aus dem Bereich Alltagsbeobachtungen sehr viele Tweets (die auch komplett jünger als August ’09 sind) vieler unterschiedlicher Twitterer in meiner Liste vorhanden sind, habe ich diesen Bereich diesmal komplett weggelassen (klingt logisch, oder?), um ihm baldigst einen eigenen Blogartikel zu widmen (Jetzt klingt es aber wirklich logisch, oder? Oder?).

Auch ohne die (älteren) Alltagsgeschichten und ohne die aktuellen 140-Zeichen-Geschichten in meiner Favoritenliste sind es diesmal weitaus mehr Zeilen als bei der Juwelenschau Teil1. Darum habe ich mich nicht auf 50 einzelne Geistesblitze beschränkt, sondern die meiner Meinung nach würdigsten Tweets aus dem Zeitabschnitt bis zum 01. August diesen Jahres (passend zu den hier vorgestellten Kategorien) von 50 verschiedenen Twitterern hier zusammengetragen.

Wann die aktuellen Tweets der Favoriten-Liste ihren Weg hier in die Blogwelt schaffen liegt an der von mir erreichten Frequenz des Erstellens neuer Artikel.

Getwitter über Twitter

  • Glotzen Eure Freunde eigentlich auch immer so blöde, wenn Ihr Eure Lieblingstweets erzählt?
  • Twitter ist bloggen für Blogger mit Sehnenscheidenentzündung.
  • Die Apocalypse ist nah, @Helmut_Lotti ist auf Twitter. o_O
  • Followfriday ist übrigens der Tag, an dem man neue Follower durch Empfehlung anderer bekommt und wieder verliert, sobald man etwas twittert
  • Wieso abonnieren mich eigentlich Porno-Fakeaccounts, sobald ich Gedichte verlinke? Ich bin gerade zartfühlend, ihr WICHSER!

  • Die ganzen Wichtigtuer, die nach dem Geschäftsmodell von Twitter fragen, sollen mir erstmal das von Opel erklären.

Skurilles

  • Ich hab Ketchup in meiner Eule.
  • Zählt eigentlich bei „Stadt Land Scheidungsgrund“ beim Buchstaben „M“ in der Kategorie „sexuelle Vorlieben“ auch „Motherfucker“?
  • Muss mir eine Nagelschere kaufen: Werde langsam zu ungelenk, um mir die Fußnägel abzukauen. #dasAlter
  • kraule gerade eine schnurrende weiße Katze auf meinem Schoß… jetzt fehlt mir nur noch ein Todesstrahlelsatellit!
  • Merke: gut ausgeprägte Cellulitedellen schaffen Stauraum für Handy und Lippenstift und machen Handtaschen überflüssig.
  • hm, soll ich dem Blinden sagen, dass ihn sein Blindenhund gerade in den U-Bahn-Tunnel führt? Oder hört er das Kichern des Tieres selbst?
  • Drückerkollonen verteilen gar keine Unarmungen. Und sobald man ne Tür umarmt auf der DRÜCKEN steht wird man schief angekuckt. Herzlos!
  • Ich habe gerade anhand einer Formel, mit der man auch die Existenz Gottes nachweisen kann, herausgefunden, dass… ach egal.
  • Diese Unterhose macht so viele Comebacks – ich habe sie Barbra Streisand getauft.
  • Erste Erfolge als Sänger-Imitator:Linkes Nasenloch zuhalten-Green Day.Rechtes Nasenloch zuhalten-Placebo.Beide-Jan Delay
  • Da flog gerade ein warzenschweingroßes Insekt an meinem Ohr vorbei. Ich glaube, es hat gewunken.
  • Als Kind dachte ich, der Mond frisst die Sterne auf, heute weiß ich, dass LSD nichts für Kinder ist.
  • Merke: Unter der Dusche sollte man nie Geige spielen – die Notenblätter werden nass!
  • I am the God of Hellfire, and I bring you…Motten????
  • Autodiebstahl wird unmöglich, wenn man nach dem Parken das Benzin absaugt und in zwei großen Plastikeimern mit sich trägt.
  • irgendwie würd ich gern time machine und meine küche zusammentüdeln. ich weiss, dass es da mal einen zustand gab.. der..
  • Mein Früchtemüslihersteller beschäftigt Trompe-l’œil-Maler, die Holzspäne in Apfelstückchen umarbeiten. Deshalb war es wohl auch so teuer.
  • „Mein Kampfname ist der Lurchwürger von Wermelskirchen“, Klaus (18) onaniert aus     Zeitmangel immer zu Speed-Metal.
  • Die 327 blauen Flecken haben weder mit Tollpatschigkeit noch SM zu tun. Das ist Camouflage, damit ich im Dunkeln im Wald nicht so leuchte.
  • Gibt es denn Tiere, die Geschirr spülen? So ein Schimpanse vielleicht. Immerhin gibt es Lawinenhunde. Geschirr ist immer, Lawine nicht.
  • Himmel gelb und die Nachbarn nageln die Fenster zu. Den Schamanengrundkurs „Regenausdruckstanz mit Südfrüchten“ habe ich wohl bestanden.
  • Habe beschlossen, 16 Jahre vor meinem Tod mit dem Rauchen anzufangen. Hoffentlich ist es nicht schon zu spät, Rauchen verkürzt ja das Leben.

Kalauer & Wortspiel

  • „Hot Chick Dude“… ahhh Brathähnchenverkäufer!
  • Filzstift, der = Jungpolitiker
  • Passanten aus dem zweiten Stock wahllos mit Frikadellen bewerfen: Russisch Boulette.
  • Der Tod ist die Endtäuschung des Lebens
  • Es gibt unschöne Szenen, wenn man sich beim Schäfchen- versehentlich einen Wolf zählt
  • Sie nannte es die Tetris-Lektion: Du kannst es drehen und wenden wie du willst, am Ende wirst du verlieren.
  • Man weiß nicht, wo man zuerst wegschauen soll.
  • Heute habe ich Schnitzel mit Spargel und Spiralnudeln in Sahnesoße gegessen. Ich fürchte, ich bin S-süchtig.
  • Ich muss der Wahrheit immer auf die Brüste starren.
  • Dies ist ein Augenblick von hysterischer Bedeutung.
  • „drei schritte vor und zwei zurück.“ – „ist das ein vorwurf?“ – „nein, tango.“
  • betretene minen.
  • Dieses Gezerre! Erst zieht der Tee, dann drückt die Blase. Und wieder von vorne. Und wieder und wieder.
  • Wahnsinn, wie schnell die Gegenwart zur Vergangenheit wird. Da, schon wieder!
  • fee getroffen, leider schwerhörig. statt zwei millionen in kleinen scheinchen, habe ich jetzt zwei melonen und kleine schweinchen.
  • alle alphabetisch angeordnet der deutschen eines Satzes sollten Sprache Vereinfachung werden Wörter Zur
  • Hmm… „Bären auf Binden“ ist eigentlich ne ’süße Idee‘ für Camilla und die Zielgruppe jener Frauen ab 35, die Stofftiere am Rucksack haben.
  • Erste Forderung der Kuschel-Aliens nach ihrer Landung: „Bringt mich zu eurem Anfühler!“
  • Muss man jetzt eigentlich auch als Verkehrspolizist Angst haben, dass man irgendwann auf der Straße steht?
  • Sommer ist wasserlöslich.
  • Obi-Wahn.
  • Menschen mit Resignationshintergrund.
  • Den toten Vogel frisst der Wurm
  • hirn, wirf gott vom himmel!
  • Abendbrotplanung abgeschlossen. Nach all den Fleischgelagen der letzten Tage mal was vegetarisches. Nehmen jetzt Hähnchen. Frisch gepflückt.
  • genie und wahnsinn liegen dicht beieinander – und was ist, wenn sie dabei liebe machen?
  • Like a surgeon, cut for the very first mime! (Absichtlich falsch mitsingen zwecks Indenwahnsinntreiben.)
  • Yes, wee kend!
  • Heute gelernt: Die Typen die in Tarnklammotten durch die Stadt rennen um aufzufallen werden passenderweise „OxyMorons“ genannt.
  • Schöner Autofahren dank Kunstrasen.
  • Der, den ich neben mir laufen habe, erzählt mir gerade, dass er einen neben sich laufen hätte, der einen neben sich laufen hat#wasn Gedränge
  • Habe mir eine Bad Bank gekauft. Der Spiegel hing zu hoch.
  • Ich trinke regelmäßig Phosphor, um meinen Mitmenschen ein leuchtendes Vorbild zu sein.
  • Little-known fact: every time Mariah Carey sings „I’ll Be There,“ she’s talking about an all-you-can-eat buffet.
  • Mühsam ernährt mich das Eishörnchen.
  • Meine Stärken: Aufzählungen
  • Grammatik gelernt bei Yoda du hast!
  • Keine Macht dem Dogen! (altes venezianisches Protestplakat)
  • Die Hornhautraspel funktioniert trefflich, mindert aber die Sehkraft.
  • Badspiegel falsch herum aufgehängt: sehe nur meinen Hinterkopf.
  • Wenn Puppen grillen: Barbiecue.
  • Kichererbsen und Weintrauben sind voll das Emo-Gemüse bzw Obst.
  • Befinde mich in einem Kaum-Zeit-Kontinuum.
  • Nach einigen englischen Bieren fühlt man sich plötzlich richtig ale-oquent.
  • Man soll nicht pessimistisch sein. Pessimismus hilft doch sowieso nicht!
  • „Du machst doch nie Komplimente.“ „Du bist ein aufmerksamer Beobachter.“ „Dank… Hey!“
  • Die neuesten Trends aus dem Baumarkt: Brett à porter.
  • „Hände hoch oder ich näh‘ Euch Mieder!“
  • Es besser wissen und doch nicht zu ändern, ist der Weg zur dunklen Seite der Machbarkeit mein junger Praktiwan!
  • Ich stehe schon den ganzen Tag neben mir, weil es hier nur einen Stuhl gibt.
  • <aamP> ich hab meine beiden goldfische „einer“ und „zwei“ genannt <aamP> wenn einer stirbt, hab ich immer noch zwei =)) #lol #fb
  • Die großen Themen unserer Zeit: Ich, Krieg, die Krise.
  • 69 ist eine Stellung, 68 nur ’ne Haltung.
  • Krass, mein Notebook hat eine Eurovision Song Contest Taste. #esc
  • Bett ➪ Bad ➪ Bus ➪ Bahn ➪ Büro ➩ Bahn ➩ Bus ➩ Bad ➩ Bett. Bullshit.

Politik & Wirtschaft

  • Die Verleihung des hessischen Kulturpreises für Toleranz und Dialog scheitert an Intoleranz und Unfähigkeit zum Dialog der Preisträger.
  • Jedes Mal wenn Rüttgers „unscher schpetschiefischesch Schotschialschüschtem“ sagt, sollten 9 arbeitslose Logopädinnen Jobgarantien erhalten.
  • Der Papst hat ein gebrochenes Handgelenk? Naja, so ganz ohne Frau musste er sich ja irgendwie behelfen. Man soll’s halt nicht übertreiben!
  • 80% aller Fälle von Kindessmisbrauch finden innerhalb der Familie statt. Daher sollte der Zugang zu Familien erschwert werden. #zensursula
  • Ihr werdet euch noch wünschen wir wären Politikverdrossen.
  • Wenn man die Rotation Willy Brandts im Grab nutzbar machen würde, könnte man immerhin sagen, die SPD treibt erneuerbare Energien voran.
  • Nur weil jemand ohne Zögern in eine Krise geführt hat, heißt das nicht, dass er auch einen Weg heraus kennt. #CDU #SPD

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Anmerkung zu den ganzen Tweets:
Wie schon zuvor, habe ich auch diesmal die Tweets hier losgelöst von ihren Verfassern aufgelistet, um einfach die Aussage, weswegen hier ein Sternchen von mir gesetzt worden ist hervorzuheben. Die Originalzitate gibt es ja nach wie vor in meinen Twitterfavoriten.

Hier zur Vollständigkeit eine Aufzählung mit allen an diesen oben genannten Zitaten beteiligten Leuten, inklusive dem Link zu dem jeweiligen Twitteraccount:

343max, AdamsAlexander, Amaot, ausserirdischer, bit2bit, blogwart, booldog, DaggyO, derWebarchitekt, domfah, Epitymbidia, Euphoriefetzen, fakirsessel, fancyfranz, formschub, function, gebenedeite, haekelschwein, HappySchnitzel, herr_ad, HilliKnixibix, Ingeborch, joshvonstaudach, JoSilberstein, kcpr, litchi7, minouu, Mlle_Amandier, moeffju, Ninifaye, nudelzebra, quasseltwitte, quengelexemplar, ralfheimann, rawr_it, remark, schlenzalot, ScreenOrigami, silenttiffy, Sillium, sixtus, sportsguy33, StefanOsswald, stijlroyal, stricktier, the_maki, tochtervon, Vergraemer, wiejetztaber, xbg

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ein nun die Links der einzelnen Twitterer aktualisiert und somit diesen Post nun auch endlich freigeben könnender Ausserirdischer

Freitagsfüller 09. Okt. 2009 – (Eintrag XX)

Posted in Allgemein (bzw. noch nicht zugeordnet) with tags , on 9. Oktober 2009 by Shumway

Hollera zusammen,

letzte Woche gab es keinen Freitagsfüller, da es zwischendrin nichts gab, wo man etwas hätte reinfüllen können. Diese Woche sieht das wieder anders aus. Dank gebührt wie immer an die Begründerin der Füllartikel (wie immer ist der außerirdische Eigenanteil kursiv & fett markiert).

  • Nichts und niemand bekommt mich dazu, Talk- oder Gerichtsshows im Fernsehen zu schauen.
  • Nur der Kalender erinnert mich daran, dass es jetzt Herbst ist.
  • Ich kann einfach nicht ohne Musik leben.
  • Geldverdienen und Verreisen sind zwei Sachen, die ich ausprobieren möchte.
  • Wenn das Leben dir Zitronen gibt, zerschnibbel sie und pack sie in den Hals einer Bierflasche.
  • Lagerfeuer beim Großonkel auf dem Land ist eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen.
  • Was das Wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf eine Geburtstagsfeier, morgen habe ich einen Familientag bei den Eltern geplant und Sonntag möchte ich die Zeit genießen, in der die Tochter auf einem Kindergeburtstag ist!

Und wieder ist eine Woche an mir vorbeigerast.

ein sich dann vom Rechner weg in die Wochenend- und internetlose Welt begebender Ausserirdischer

Ein Experiment (Eintrag XIX)

Posted in Leselust with tags , , , on 8. Oktober 2009 by Shumway

Ich hab es getan, jawollja!

OK, bevor nun die ersten wilden Spekulationen hinsichtlich der hinter mir liegenden Aktivität anfangen und in Bereiche vordringen, die besser hier nicht erwähnt werden, möchte ich zusätzlich zu dem (zugegebenermaßen etwas reißerischen) Einleitungssatz in den weiteren Zeilen erläutern, um was es eigentlich geht.

Ich habe mir zum ersten Mal ein Hörbuch zu Gemüte geführt. Wie ich hier bereits erklärt habe, sind meine Lesegewohnheiten ein wenig sonderbar. Bücher werden immer möglichst in einem Rutsch verschlungen, allerdings muss sich dazu vorher bei mir erst einmal eine Art „Leselaune“ einstellen, welche ich nicht direkt beeinflussen oder gar herbeiführen kann. So kann es passieren, dass ich innerhalb einer Woche mehrere hundert Seiten eines Romans oder mehrere Bücher lese, um danach für mehrere Wochen kein einziges Buch auch nur mit dem Allerwertesten anzuschauen, obwohl ich prinzipiell Interesse oder gar Neugierde an der mir noch nicht bekannten Geschichte habe.
Ähnlich wie Künstler oftmals behaupten, dass Sie erst nachdem sie die Muse geküsst hat, kreativ tätig werden können, muss mich anscheinend erst die Lesewut packen, eh ich mich wirklich mit neuem Lesestoff beschäftige.

Mittlerweile ist es üblich geworden, dass zu jedem aktuell erschienenen Buch aus dem Bereich der Unterhaltungsliteratur innerhalb kurzer Zeit eine  Hörbuchversion auf dem Markt erhältlich ist, in denen mal mehr und mal weniger talentierte / bekannte Sprecher den niedergeschriebenen Worten und Sätzen Leben einhauchen und das Buch konsumentenfreundlich vorlesen. Da die meisten Sprecher in Deutschland auch als  Synchronsprecher für Hollywoodproduktionen tätig sind, kann man sich manchmal einbilden, dass es tatsächlich Jodie Foster, Nicholas Cage oder Johnny Depp sind, die einem die Geschichte hier über den Weg des Gehörgangs schmackhaft machen.

Bisher habe ich mich mehr oder weniger standhaft geweigert, diese Form des (Vor)lesens auszuprobieren, hauptsächlich aus dem Grunde, dass ich nach mehreren aufmerksamen Minuten des intensiven Lauschens irgendwann nicht nur den Faden sondern die komplette Fähigkeit zur Konzentration verliere und nichts mehr mitbekomme oder direkt einschlafe (einige Erfahrungen mit dem noch immer andauernden Versuch, die 42 Teile der John Sinclair 2000 Hörspielreihe einmal durchzuhören, belegen, dass es oftmals kaum möglich gewesen ist, länger als 30 Minuten wach zu bleiben).

Trotzdem blieb die Neugierde, doch mal zu versuchen ein ganzes Hörbuch durchzuhalten. Im Bekanntenkreis hat man mich auch immer wieder ermutigt, es einfach zu versuchen. Einige hören Bücher anstatt Musik bei längeren Autofahrten, andere während sie Kreuzworträtsel lösen oder sich in Handarbeitskünsten üben. Nach längeren mehr oder weniger subtilen Hinweisen, dass die Buchreihe der Tintenwelt von Cornelia Funke dank des Sprechers Rainer Stecker ein sehr gelungenes Hörbuch sei und sich somit als Hörbuchtest bzw. als Einstieg sehr gut eignen würde, habe ich es dann diese Woche versucht.

Das erste Buch Tintenherz bringt es gelesen auf 16 CDs. Nachdem diese auf dem Rechner waren und der kabellose Kopfhörer auf Vordermann gebracht worden war, habe ich Montag Abend begonnen, mein erstes richtiges Hörbuch in Angriff zu nehmen. Auf der Couch sitzend, ohne weitere Beschäftigung habe ich an diesem Abend nicht einmal die Hälfte der ersten CD gemeistert, eh mich – fast erwartungsgemäß – der Schlaf übermannt hat.

Am Dienstag hatte ich aus unerfindlichen Gründen keine besonders gute Laune und beschloss daher, schon recht früh die anderen normalen Abendaktivitäten einzustellen und mich noch einmal dem Hörbuch zu widmen. Da ich nicht wollte, dass ich nach kurzer Zeit wieder ins Land der Träume wegdämmerte, überlegte ich, welche Tätigkeit man auf der Couch fläzend nachgehen kann, die nicht zu viel Hirnschmalz verlangt, so dass man sich auf das gespochene Wort des Hörbuchs konzentrieren kann aber einen gleichzeitig davon abhält, einzuschlafen.

Ich habe mich fürs Daddeln (Auch Zocken genannt) auf der Playstation entschieden. Tomb Raider Anniversary ist nicht sonderlich anspruchsvoll, kann  problemlos ohne Ton gespielt werden und ist soweit bekannt, dass man nicht unnötig viel Konzentration zum Durchspielen benötigt. Die Kombination Playstation und Hörbuch hat sich als sehr passend herausgestellt, so dass ich Dienstag bis spät in die Nacht noch gebannt der Stimme aus den Köpfhörern lauschen konnte, während Lara Croft gleichzeitig durch Peru kraxelte. Ich war tatsächlich gefesselt. Ein Gefühl, dass ich nur zu gut vom Lesen einer spannenden Geschichte kannte.

Den Mittwochabend habe ich dann mit einigen Pausen fast vollkommen dem Hörbuch (und Lara) gewidmet und erst dann aufgehört, als die Sonne am Donnerstag (heute früh) bereits vorsichtig durch die Fenster geblinzelt hat.

Heute Abend war dann dann der letzte Teil des Hörbuchs dran. Nun sind 16 CDs gehört und ich kenne die komplette Geschichte des Buches ohne auch nur eine einzige Seite davon gelesen zu haben. Ein etwas seltsames aber keineswegs  unbequemes Gefühl.

Zum (Jugend)Buch an sich möchte ich an dieser Stelle gar nicht viele Worte verlieren, da es eine recht einfache, an manchen Stellen unlogische aber alles in allem schöne Geschichte ist. Dank des sehr guten Sprechers, der es – ohne sich theatralisch zu verstellen – geschafft hatte, allen handelnden Personen eine eigene, unaffektierte Sprechweise zu verleihen, war ich die ganze Zeit über mit dem geistigen Auge inmitten der Geschichte und dem dort stattfindenden Kampf zwischen Gut und Böse. Sehr zu meinem Erstaunen, da ich keine helfenden Buchstaben, Silben, Worte und Sätze direkt vor den Augen hatte und zusätzlich noch nebenbei die meiste Zeit den Controller der  Playstation umfasst gehalten und Lara Croft weiter durch Griechenland und Ägypten gehetzt habe.

Fazit:
Das Experiment Hörbuch ist gelungen. Mit der richtig dosierten Ablenkung (Essen kochen, Wohnung putzen funktionieren neben dem Zocken auch wunderbar) und einem guten Sprecher macht es kaum einen Unterschied, ein Buch lesend oder hörend zu verschlingen und somit stellt ein Hörbuch eine gleichberechtigte Alternative zu einem selber gelesenen Buch dar.

Allerdings habe ich auch hier festgestellt, dass mein Gehirn die gleichen Kapriolen schlägt, wie beim Lesen eines Romans. Ich bin offensichtlich nicht in der Lage, eine Geschichte scheibchenweise aufzunehmen. Dies werde ich beim nächsten Hörbuch dann berücksichtigen, um meinen Körper und meine Umwelt nicht unnötig durcheinander zu bringen.

ein heute weder zum Einschlafen lesender noch Geschichten lauschender Ausserirdischer